Amalgam: Alternative Zahnfüllstoffe für Milchzähne

Milchzähne verbleiben für einen begrenzten Zeitraum im Mund visit this site right here. Darum wurde Amalgam als Zahnfüllstoff ohne Bedenken benutzt, bevor die Diskussion um die schädlichen Nebenwirkungen einsetzte. Inzwischen sind Wissenschaftler damit befasst, andere Zahnfüllstoffe zu entwickeln, die einen hohen Grad an Bio-Kompatibilität haben und damit für Milchzähne und auch für die Behandlung von Zahnschäden schwangerer Frauen geeignet sind. Nicht nur als Alternative zu Amalgam, auch als Alternative zu Kompositen wird an neuen Zahnfüllstoffen geforscht. Der Grund: über die Verträglichkeit von Kompositen ist weniger bekannt als über die von Amalgam. Als Komposite bezeichnet man Füllmaterialien, die aus organischen und anorganischen Bestandteilen zusammengesetzt sind und nicht nur als Füllstoff, sondern auch zum Beispiel zur Befestigung von Kronen angewendet werden.

Worauf kommt es an bei der Erforschung neuer Zahnfüllstoffe?

In erster Linie geht es darum, schädliche Nebenwirkungen von Füllmaterialien auszuschließen. In Kompositen ist zum Beispiel ein Stoff namens Bisphenol A enthalten, eine Substanz mit Östrogen ähnlicher Wirkung. Dieser Stoff wird nach Aussage der Wissenschaftler beim Einsatz im Mundraum nachweislich freigesetzt. Allerdings gilt das damit verbundene Gesundheitsrisiko als so gering, dass Zahnfüllstoffe mit Bisphenol A keine Verbots-Diskussion erwarten müssen, auch nicht in Zusammenhang mit Milchzähnen. Dennoch gilt der Forschungsbedarf bei Kompositen wie bei sämtlichen alternativen Zahnfüllstoffen weiterhin als unumgänglich, um das genannte Ziel der möglichst uneingeschränkten Bio-Kompatibilität auch für Milchzähne zu erreichen.